AsF besucht FrauenOrt Wilhelmine Siefkes in Leer

 
 

Die Frauen der AsF Hage (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) besuchten die Stadt Leer als eine der vielen „Frauenorte“.
Die Fremdenführerin informierte die Gruppe ausführlich über die Lehrerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes.
Der frauenORT Wilhelmine Siefkes in Leer entstand in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten, dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek der Stadt Leer und wurde am 20. März 2011 in Leer eröffnet.

 

Wilhelmine Siefkes (* 4. Januar 1890 in Leer; † 28. August 1984) war Lehrerin und Schriftstellerin vornehmlich in niederdeutscher Sprache und orientierte sich vor allem an den Ideen der Sozialdemokratie.

Folgende Romane veröffentlichte sie: Uda von der Mölen (1920), Keerlke (1941), Kasjen und Amke (1952), Van de Padd of (1961) und Uwe aus Leer (1959)).

1933 wurde sie von den Nationalsozialisten aus dem Schuldienst entlassen und erhielt bis 1945 Schreibverbot.
Dennoch veröffentlichte Siefkes unter dem Pseudonym Wilmke Anners insbesondere Märchenspiele. Um die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Literatur zu erreichen, schrieb sie in plattdeutscher Sprache.
Ihre bekannteste Romanfigur ist der "Keerlke".
1940 bekam das von ihr anonym eingereichte niederdeutsche Keerlke-Manuskript den Fehrs-Preis.
Nebenstehend das Standbild von Siefkes Romanfigur "Keerlke" in Leer.

 

Durch den Umgang mit den Schulkindern sah Siefkes die Armut der Arbeiterkinder und arbeitete fortan neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin und Schriftstellerin in der Arbeiterwohlfahrt und schrieb für die Leeraner Zeitung Volksbote.
Ihre Empfehlung: "Das Unrecht mit der Wurzel zu beseitigen ist nur möglich auf dem Weg über eine politische Partei..." (Wilhelmine Siefkes, Volksbote 1928).

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Siefkes ihre berufliche Tätigkeit als Lehrerin nicht wieder auf, sondern weitete ihre schriftstellerischen und kulturpolitischen Arbeiten aus. In den Jahren von 1949 bis 1970 schrieb sie viele Romane, Gedichte, Erzählungen und Hörspiele.

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Die Frauen besichtigten außerdem verschiedene Häuser in der Altstadt, z.B. das Rathaus mit seinem Ratssaal.

 

Danach startete die Gruppe nach einer Shoppingtour zu einer einstündigen Hafenrundfahrt mit dem Grachtenboot „Koralle“.
Anschließend  konnte man auf dem Salonschiff „Hafenmusik“ bei Kaffee und Apfelkuchen mit Sahne die ermittelten Informationen Revue passieren lassen. Nach einem gemütlichen letzten Stadtbummel über das historische Altstadtfest brachte der Zug die Damen wieder nach Hause.

Koralle

Hafenrundfahrt mit dem Grachtenboot „Koralle“.

Kaffee Trinken

Kaffee und Apfelkuchen mit Sahne auf dem Salonschiff „Hafenmusik“

 

 


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